2016 Dinklage
Die TTG erspielte sich 2016 den Deutschland Pokal. Nach dem Kreis, Bezirk und Hessenpokalsiegen, die für sich schon ein toller Erfolg waren, wurde am 8. Mai 2016 Geschichte geschrieben. (von links nach rechts) Patrick Jackel, Thomas Rieth, Thomas Schmidt und Manuel Semmel erreichten in Dinklage (Niedersachsen) historisches.
Insgesamt erzielte die TTG sechtzehn Siege in Folge um am Ende den Deutschlandpokal den 25 mitgereisten Fans entgegenzustrecken zu können.
Bereits vor 10 Jahren fand die finale Endrunde in einer mehrtägigen Veranstaltung statt. Im Dezember 2015 nahm die Erfolgsstory, mit den ersten Spielen im Kreispokal, seinen Lauf.
Doch nicht nur spielerisch war die TTG erstklassig unterwegs, auch die mitgereisten Fans zeigten lautstark, wer der größte und lauteste Fanblock in der Halle war.
Während die Fans vor Ort lautstark anfeuerten, wurde auch in Biebergemünd mitgefiebert. Die Highligts wurden live über die sozialen Netwerke gestreamt.
4:0 - Gründau 4
4:0 - Wächtersbach 2
4:0 - Brachttal 2
4:1 - Meerholz 2
4:0 - Slitisa Schlitz
4:0 - Ettinghausen
4:1 - Ockershausen
4:1 - Einhausen
4:2 - Börnsen
4:1 - Penkuner
4:1 - Amrum
4:1 - Amicitia
4:2 - Aachen Brand
4:1 - Rust
4:3 - Charlottenburg
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Besonders erinnere ich mich an die Einlaufmmusik unserer Mannschaft zum Finale – Gänsehaut pur! Wie Tine die TTG´ler aufgemuntert hat als es in der Gruppenphase gar nicht gut lief. Und die tolle Begrüßung mit dem riesen Plakat, als wir in Roßbach einfuhren, von den zuhause gebliebenen.
Julia S.
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Es war ein unvergessliches Erlebnis. Die Stimmung vor Ort, das Mitfiebern, unser Deutschladnpokal Lied. Ein Gefühl des Miteinanders und der Zusammengehörigkeit. Einfach nur schön.
Ute S.
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So etwas erlebt man nicht oft im Leben. Beeindruckt hat mich unter anderem: Die fantastischen Fans, die tolle Mannschaft, die Nationalhymne bei der Siegerehrung, das Plakat von den Fans zu Hause und und und….
Frank D.
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„Europapokal“
Wolfgang M.
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Der Moment des Titelgewinns, Manu macht den letzten Punkt und wir haben es wirklich geschafft den Pokal zu gewinnen. Warum? weil das Gefühl diese einmalige Reise gekrönt zu haben und all die Anstrengungen (körperlich wie mental) auf sich zu nehmen sich gelohnt haben.
Ein bestimmtes Erlebnis gab es da nicht. Es war einfach alles: die Gemeinschaft in der Halle und auch außerhalb.
Die Unterstützung war das Fundament des Erfolgs, wir hätten das Ding sonst nicht geholt! Ich glaube, wir haben von Spiel zu Spiel immer mehr mit den Fans interagiert. Ganz besonders nötig war dies im großen Finale gegen einen gleichwertigen Gegner auf extrem hohem Niveau, da haben uns die Fans unglaublich gepusht.
Mir war schon vorher klar, dass der Titel möglich ist, aber man muss von Spiel zu Spiel denken und immer alles zu geben, das ist die Grundvoraussetzung. Als Manu dann beim Stand von 3-3 im Finale seinen Gegner dominiert hat, wurde mir von Satz zu Satz klar, das könnte wirklich klappen.
Erleichterung und pure Freude. Erleichterung weil zum einen die unglaublichem Strapazen und der Druck der vier Tage und auch der ganzen Saison auf einmal abfallen konnten und natürlich unglaubliche Freude über einen einmaligen Erfolg für uns und den Verein. Was man da wirklich erreicht hat, wurde uns erst in den kommenden Tagen klar, als wir all die Berichterstattungen und Reaktionen gesehen haben.
Der größte sportliche Erfolg, den wir Spieler und Fans gemeinsam für die TTG errungen haben und ein einmaliges gemeinschaftliches Erlebnis.
Die TTG steht für Tischtennis für Jedermann und für Gemeinschaft, das macht es so besonders. Zudem sind die Spieler alle in den beiden Ortsteilen Bieber und Roßbach heimisch, das ist gerade bei solch einem Erfolg vermutlich einzigartig.
Der Moment des Titelgewinns.
Nichts besonderes. Natürlich hat man irgendwo seine Abläufe, aber die sind nicht anders als bei anderen, denke ich.
Dieser Erfolg ist und bleibt der größte sportliche Erfolg der Karriere. Selbst diverse Aufstiege können da nicht mithalten. Man redet immer noch gern darüber und ist einfach stolz auf das Erreichte.
Zwei Szenen: 1. Christina und ich waren schon mittwochs angereist und deshalb am Donnerstag die ersten Vertreter der TTG in der Halle. Ich habe uns also angemeldet, gefragt, wo in unserer Klasse die Spiele stattfinden und dann gesehen, dass in der kleinen Halle so gut wie keine Zuschauerplätze sind. Ich werde nie das Gesicht des jungen Mannes vergessen, der die Veranstaltung geleitet hat, als ich fragte, wo die ca. 25 Fans sitzen sollen, die heute anreisen werden. (Er hat uns dann den Lagerschlüssel gegeben und wir haben Stühle auf so einer Art Durchgangsempore aufgestellt)
2. Zu Beginn des Finales saßen die beiden stärkeren Spieler von Charlottenburg nur ein paar Schritte neben mir und die Nr. 1 sagte zu dem anderen: „Wir müssen das Doppel gewinnen, ich glaube nicht, dass ich den Einser (Thomas Schmidt) schlagen kann.“ Da ich die Stärke unseres Doppels kannte sah ich uns hier im Vorteil.
Die gemeinsamen Essen, Frühstück und Abendessen, mit allen Mitgereisten, bei denen die Stimmung von Tag zu Tag euphorischer wurde.
Durch die große Tribüne im Halbfinale und Finale kam die Unterstützung am Sonntag besser an als vorher. Ich war aber während der Spiele sehr fokussiert, sodass ich meistens die Fans nur in meinen Spielpausen wahrgenommen habe. Als ich aber im Finale gegen Charlottenburgs Nr. 1 überraschend den dritten Satz gewinnen konnte, habe ich bewusst einen Moment innegehalten und den Jubel genossen.
Während der Gruppenphase habe ich mir da keine Gedanken darüber gemacht, aber am Sonntag, als wir den Halbfinalgegner und die möglichen Finalgegner gesehen haben, habe ich uns schon Chancen ausgerechnet.
Da ich nicht selber gespielt habe, hatte ich ja etwas Vorbereitungszeit und es war ganz klar pure Begeisterung.
Der mit Abstand größte und wichtigste aber auch berührenste Moment in meinem Sporterleben.
Die gesamte Saison war für mich etwas ganz besonderes, der Pokalsieg dann die Krönung. Die Möglichkeit, regelmäßig mit sportlich wie menschlich dermaßen starken Spielern zu trainieren und diese Pokalreise von ersten Kreispokalauswärtsspiel bis zum Finale des „Deutschlandpokals“ zu machen, hat mich als Sportler so viel stärker gemacht, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Und wie der Verein von Runde zu Runde, von Wettbewerb zu Wettbewerb, die Euphorie aufgenommen und verstärken hat, war unglaublich. Ich bin meinen Mitspielern Thomas, Manuel und Patrick, sowie dem ganzen Verein bis heute sehr, sehr dankbar.
Das Abspielen der Nationalhymne bei der Siegerehrung.
Ich nicht, aber ich habe von Samstag auf Sonntag quasi nicht geschlafen vor Aufregung und Muskel- und Gelenkschmerzen.
Die Verbindung, die zwischen Thomas, Manuel, Patrick und mir entstanden ist, wirkt für mich bis heute. Dieses besondere Erlebnis kann uns keiner nehmen. Mir persönlich hat diese Saison damals gezeigt, dass es gegen jeden Gegner viele Möglichkeiten gibt, einen Weg zum Sieg zu finden und dass man immer wachsam sein muss, diese Gelegenheiten wahrzunehmen.
Da ich das Glück hatte das letzte Spiel im Finale gespielt zu haben, muss ich immer zuerst an die letzten drei Punkte denken die ich zusammen mit allen Fans auf der Tribüne gefeiert haben. Die Spannung war atemberaubend! Und natürlich das ich gleich im ersten Spiel meinen Schläger an der Tischkante kaputt gemacht habe und dann mit dem Schläger von Thomas Schmidt weiter spielen musste.
Die Abende in diversen Zimmern im Hotel fand ich immer Klasse! Jeder hatte immer gute Laune und hat die Zeit einfach genossen.
Die Unterstützung war legendär. Man spürt, hört und sieht jedes Klatschen, jedes aufmunternden Zuruf. Man registriert während dem Spiel viel mehr als man vielleicht denkt. Kurz vor dem „Aus“ gegen Aachen war die Stimmung bei uns Spielern sehr angespannt und schon fast traurig das es vorbei sein könnte. Das habe ich auch bei den Fans gemerkt. Als ich im fünften Satz war, wollte ich nicht das alles vorbei ist. Ich wollte das wir alle, Spieler und vor allem die Fans, noch ein bisschen weiter jubeln können. Das hat mich besonders gepusht in diesem Moment.
Nach dem Sieg gegen Aachen, wo es eigentlich schon vorbei war.
Pure Freude und Erleichterung. Aber so richtig jubeln konnte ich in dem Moment gar nicht, weil neben uns am Tisch ja ebenfalls ein knappes Finale stattfand, die wollte ich nicht stören. Klingt irgendwie komisch…
Alles was passiert ist musste genauso passieren um den Sieg zu holen.
Mit meinem Schwager für meinen Kindheitsverein den Deutschlandpokal zu holen. Mit so vielen Menschen die mitgekommen oder daheim mitgefiebert haben. Das hätte ich keinem geglaubt der mir das vorher gesagt hätte.
Das Finale mit der Einlaufmusik von „Fluch der Karibik“ – Gänsehaut pur…
Mir war wichtig das ich auf der Hinfahrt im Auto immer ein bisschen schlafen konnte. Auch wenn es nur 10 Minuten waren.
Der größte Erfolg meiner Tischtenniskarriere. Wir überlegen tatsächlich immer noch welches Tattoo wir uns wo stechen lassen als Erinnerung.
Mir kommt eigentlich sofort die Szene wieder in Erinnerung, dass Manuel immer im Auto geschlafen hat, selbst auf dem kurzen Weg von der Unterkunft zur Halle
Der Spaß und der Zusammenhalt der tollen Gemeinschaft.
Ja, ich glaube, es war das Viertelfinale, da standen wir schon fast vor dem Aus, da war mal ein Durchhänger in der Mannschaft, aber durch die Fans ist man doch extrem gepusht worden.
Nach dem so knappen Viertelfinale war die Mannschaft heiß und wollte das Ding auch unbedingt haben.
Ich persönlich würde es als Erleichterung beschreiben und es hat etwas gedauert, bis man realisiert hat, was da gerade überhaupt passiert war.
Sensationelle und unvergessliche Momente, der Zusammenhang aller Spieler und vor allem der Unterstützer.
Die gute Freundschaft und der tolle Zusammenhalt.
Da fällt mir eigentlich erstmal die Überraschung der Fans ein, dass sie uns einen Pullover mit allen Teilnehmern des ganzen Turniers als Erinnerung geschenkt haben und der tolle Empfang von den Zuhausegebliebenen, die uns bei der Ankunft in Roßbach mit einem tollen Banner begrüßt haben.
Ich persönlich hatte keines, das einzige Ritual was mir einfällt, Manuel hat auf dem Weg in die Halle immer ein kurzes Nickerchen gehalten.
Einmaliges Erlebnis, an das man immer wieder gerne zurückdenkt.
Ein besonderes Highlight war die Unterstützung von den Rängen: Viele Fans der TTG waren nach Dinklage gereist und sorgten für großartige Stimmung. Sie feuerten das Team lautstark an und gaben zusätzliche Energie in den engen Phasen des Spiels.
Am Ende war die Freude riesig – ein verdienter Sieg in einem intensiven Finale, getragen von einer starken Mannschaft und einer beeindruckenden Unterstützung der Fans.